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Start des "INSEA" Kurses im November in Willingen27.09.2021

INSEA - INitiative für SElbstmanagement und Aktives Leben

Am 02. November startet ein ganz besonderes Angebot, speziell für Menschen, die eine chronische Erkrankung haben. In einem 6- wöchigen Kurs lernen die Teilnehmer*innen mit ihrer Krankheit im Alltag besser umgehen zu können und trotz Einschränkungen viel Freude am Leben zu haben. Neben Informationen geht es auch um die Vernetzung untereinander und die Freude am Austausch. Ganz egal welche Erkrankung vorliegt, bei INSEA sind alle herzlich willkommen.

Über 6 Wochen werden die geschulten Kursleiterinnen Dagmar Kappelhoff und Birgit Nanninga die Teilnehmer*innen auf eine spannende Reise mitnehmen. Grundlage für die INSEA Schulung ist ein umfassend geprüftes Konzept, das von der amerikanischen Universität in Stanford entwickelt wurde. 

„INSEA ist ein hochkarätiges Schulungsangebot und wir freuen uns sehr, dieses auch in Willingen anbieten zu können“, so Thomas Trachte, Bürgermeister von Willingen und Vorstandsmitglied im Gesundheitsnetzwerk PORT. 

Wer gern an der INSEA Schulung teilnehmen möchte, kann sich gern an das Gesundheitsnetzwerk wenden. 

Das Leben mit einer chronischen Erkrankung oder anderen Beeinträchtigungen ist nicht immer einfach und erfordert von den Betroffenen und ihren Angehörigen häufig Veränderungen im Alltag. Das bedeutet, dass sich die Menschen aktiv um ihre Gesundheit kümmern, soweit wie möglich ihren normalen Aktivitäten nachgehen und damit umgehen lernen, dass es körperliche und emotionale Höhen und Tiefen gibt. Eine Unterstützung hierbei kann ein aktives Selbstmanagement sein. 

Das INSEA „Gesund und aktiv leben“ Kursangebot ist eine hilfreiche Ergänzung zur medizinischen und therapeutischen Versorgung. Der Kurs unterstützt die Teilnehmer*innen, Iire Lebensqualität bei chronischer Krankheit zu verbessern, ihren Alltag und ihre Medikamenteneinnahme gut zu organisieren, sich ausgewogen zu ernähren und körperlich aktiv zu sein.

„Mit INSEA haben wir einen weiteren Baustein im Gesundheitsnetzwerk umsetzen können und hoffen auf viele interessierte Teilnehmer*innen“ resümiert Dr. Katharina Kappelhoff, Geschäftsführerin von PORT.

Weitere Informationen zu INSEA und alle Schulungstermine finden sich auch hier

Gesundheitsnetzwerk PORT stellt Ergebnisse zur Wohnraumbefragung vor02.03.2021

Wunsch nach barrierefreiem Wohnraum ist groß

Im Dezember 2020 hat das Gesundheitsnetzwerk PORT Willingen-Diemelsee eine große Umfrage gestartet, um zu erfahren, wie sich die Menschen in Willingen und Diemelsee wünschen, im Alter zu wohnen. Nun wurden die Ergebnisse ausgewertet und vorgestellt.

Ein Großteil der Befragten erachtet barrierefreien Wohnraum als besonders wichtig. „Die Menschen machen sich Gedanken über ihre Wohnsituation und wollen auch im hohen Alter selbstbestimmt leben können“, so Bürgermeister Volker Becker, Vorstandsmitglied bei PORT.

Auch das Wohnumfeld spielte bei der Befragung eine wichtige Rolle. Gefragt wurde zum Beispiel, wie es um die Gehwege beschaffen sei oder ob Lebensmittelgeschäfte, Restaurants oder andere Orte der Begegnung ohne große Hürden besucht werden können. Auch wurde gefragt, wie es mit der Mobilität aussehe, um von A nach B zu kommen.

Gerade beim Wohnumfeld zeigte sich der Wunsch nach Verbesserungen, so seien Gehwege häufig zugeparkt und mit Rollator oder Gehhilfe schlecht zu benutzen. Auch die weiten Entfernungen zu Geschäften seien ein Problem, weil man immer auf Angehörige oder nette Nachbarn angewiesen sei.

Eine große Hausaufgabe für die Kommunen ist auch das Thema Mobilität. Insbesondere die älteren Befragten haben Schwierigkeiten, zum Einkaufen oder zum Arzt zu kommen, wenn sie keinen eigenen PKW haben oder nicht mehr selbst fahren können.

Befragt wurden alle Einwohnerinnen und Einwohner ab 65 Jahren. Das Gesundheitsnetzwerk wollte unter anderem wissen, wie viele Menschen bereits barrierefrei wohnen, wer sein Haus gern umbauen würde oder wer sich für Wohnformen wie barrierefreies Wohnen interessiert. „Wir freuen uns sehr über die große Resonanz der Befragung und haben nun wertvolle Informationen gewonnen, wie wir uns in den Gemeinden aufstellen müssen“, so Bürgermeister Volker Becker, Vorsitzender des PORT Vereins.

Auch wenn man bei Barrierefreiheit zunächst an ältere Menschen denkt, gibt es fast in allen Lebensphasen Bedarf. Denn auch für junge Familien mit Kindern sind hohe Bordsteine und zugeparkte Gehwege ein Problem, wenn der Kinderwagen keinen Platz findet. Ebenso verhält es sich mit der Frage von öffentlichen Verkehrsmitteln. Dies betrifft alte Menschen ebenso wie junge Leute, die noch keinen Führerschein haben oder keinen eigenen PKW besitzen.

Eine Überlegung des Netzwerkes ist es, das bestehende Angebot der Anruf Sammel Taxis flexibler und die Haltestellen dezentraler zu gestalten. Auch das Ehrenamtsnetzwerk, dass in den nächsten Jahren aufgebaut werden soll, kann hier Hilfe anbieten.

Ebenso soll geschaut werden, ob Möglichkeiten bestehen, betreutes Wohnen anzubieten. In der Gemeinde Diemelsee sollen Wohnungen entstehen, die dann genutzt werden können.

„Eine solche groß angelegte Umfrage ist etwas ganz besonderes und ziemlich einzigartig für kleine Gemeinden. Mit diesen Informationen können wir die Zukunft planen“, so Dr. Katharina Kappelhoff, Geschäftsführerin des Gesundheitsnetzwerkes abschließend.

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PORT plant Wohnraumanalyse in Willingen und Diemelsee01.10.2020

“Wie wollen wir im Alter leben und wohnen?”

In den Gemeinden Willingen und Diemelsee findet ab der nächsten Woche eine Befragung zum Thema „Barrierefreies Wohnen“ statt. Befragt werden alle Bürger/-innen ab dem 65. Lebensjahr.

“Wir wollen, dass sich die Menschen bei uns wohlfühlen bis ins hohe Alter”, begründet Bürgermeister Volker Becker die groß angelegte Befragung. Ziel sei es, einen Überblick über die Wünsche und Vorstellungen der Bürger zu bekommen und entsprechende Lösungen zu entwickeln. Ein ganz wichtiger Bereich ist dabei das barrierefreie Wohnen und die Lebensqualität in den beiden Gemeinden. “Von der Umfrage erhoffen wir uns neue Impulse und Anregungen von den Bürger/-innen zu bekommen- sowohl im Bereich Wohnen, als auch insgesamt zum Thema Lebensqualität”, erläutert Bürgermeister Trachte und hofft auf rege Beteiligung an der Befragung. Die schriftliche Befragung wird gemeinsam von den Gemeinden Willingen und Diemelsee und dem PORT-Gesundheitsnetzwerk Willingen-Diemelsee e.V. organisiert. Das Gesundheitsnetzwerk PORT verfolgt unter anderem das Ziel, die Menschen in der Region möglichst lange in ihrer selbstbestimmten Lebensführung bis ins hohe Alter zu unterstützen und hat aus diesem Grund die Befragung der Bürgerinnen und Bürger angestoßen.

Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig und natürlich anonym. Die Verteilung der Fragebögen erfolgt durch die Ortsvorsteher/-innen der jeweiligen Orte. “Wir freuen uns sehr über die Bereitschaft der Ortsvorsteher/-innen und der Kirchengemeinden, uns bei der Befragung zu unterstützen. Hierfür sind wir sehr dankbar”, so Viktoria Biedermann, Gesundheitslotsin beim Netzwerk PORT.

Die Teilnahmefrist für die Befragung ist der 30.11.2020. Dabei kann die Befragung in Papierform ausgefüllt und in den Rathäusern oder bei den Ortsvorsteher/-innen abgegeben werden. Auch eine Online-Teilnahme ist möglich, um die Fragen bequem von zuhause aus zu beantworten. Wenn Sie weitere Fragen zur Umfrage oder zum Thema “Wohnen im Alter” haben, können Sie sich gerne an das PORT-Gesundheitsnetzwerk wenden.

(Tel.: 0171/3395221 | E-Mail: v.biedermann@gesundheit-port.de)

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